Grußwort
von
Hans & Priska Heiß |
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Eine sehr begrüßenswerte Idee - die
Erzwege ins Netz zu stellen und dadurch die Geschichte des Lungauer
Erzabbaues einmal mehr zu dokumentieren. In Bundschuh-Schönfeld zeigte sich bereits im 16. Jahrhundert ein ausgedehnter Eisenbergbau mit zahlreichen Stollenanlagen und den dazugehörenden Objekten wie Knappenhäusern und Schmiede. |
Ignaz von Kürsinger schreibt 1853: "Der Bergbau in Bundschuh muss alt sein, weil Stollen vorkommen, an denen nur Schlägel und Eisen, aber noch kein Schießpulver angewendet worden ist; dieser Bergbau muss daher schon im XIV.Jahrhunderte bestanden haben, wenn nicht schon die Römer sich hier ihr Eisen ( quod noricus excoquit ignis ...) geholt haben."
Historischen Aufzeichnungen ist auch zu entnehmen:" .... dass die gewonnenen Erze hauptsächlich im Winter, mit Schlitten- und Ochsengespannen, auf martervolle Weise für Menschen und Vieh, zur Verhüttung nach Bundschuh geschafft werden mussten."
| Die Errichtung des Knappenwanderweges durch den Verein zur Erhaltung der Schmelzanlage Bundschuh und die Gemeinde Thomatal ruft eine schwere, jedoch wirtschaftlich große Zeit im Bundschuhtal in Erinnerung. |
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Der Besucher gelangt in einer Stunde auf dem ehemaligen Erzweg zu den Erzhalden am Abbaugebiet Altenberg in ca. 2000 m Seehöhe, deren Ursprünglichkeit - umgeben von reicher, naturgeschützter Flora - stets aufs Neue beeindruckt. |
Mögen ihn viele Wanderer bewusst begehen und in dieser wunderbar unberührten Natur Ruhe und Erholung finden.
Glück auf
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www.erzwege.at
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