Der Internationale Antwortschein (abgekürzt IAS; franz. "Coupon Response"; engl. " International Reply Coupon" (IRC)) bietet seit 1906 eine durch den Weltpostverein geschaffene Möglichkeit zur Vorauszahlung des Rückportos seitens des Absenders durch Beilage eines solchen Scheins im Brief an den Empfänger. Der Schein wird von jedem Postamt der dem Weltpostverein angeschlossenen Länder gegen Marken im Wert des dort gültigen Portos für einen einfachen Auslandsbrief umgetauscht.
Es gibt zwei Arten von Antwortscheinen: die ,,internationalen Antwortscheine" (IAS) die gemäß den Bestimmungen des Weltpostvereins ausgegeben werden und in (fast) allen Ländern gelten, und die Antwortscheine für eingeschränkte Zonen (z. B. Frankreich oder Großbritannien und die jeweiligen "Exkolonien" etc., Arabischer Postverein usw.). Diese Scheine werden nur innerhalb des jeweils definierten Gültigkeitsbereiches angenommen.
Die Designs haben sich im Laufe der Jahre mehrfach verändert und zu unserer Freude gibt es auch Antwortscheine aus den ehemaligen franz. Kolonialgebieten, die im Motiv sogar einen Bienenkorb haben.
Das Ziel unserer Begierde, ist auf den ersten Blick kaum erkennbar. Wenn man sich den IAS aber genauer anschaut, springt der Bienenkorb einem nahezu ins Auge.
Gefunden ? Der Korb befindet sich im rechten Stempelkreis (vor dem Zaun) über dem zweiten O des Wasserzeichens FRANCO COLONIAL und ist auf obigen Bild in der Vergrößerung gut zu erkennen. Wer den Korb trotz Beschreibung nicht gefunden hat klickt hier oder hier.
Weitere Antwortscheine mit Bienenkörben
Der Französische Katalog für Internationale Antwortscheine kennt für den Zeitraum 1927-1963 über 20 verschiedene Coupons Réponse Franco-Colonial nur für das Mutterland Frankreich. Diese unterscheiden sich durch Vordruckänderungen, sowie Neuausgaben in versch. Wertstufen.
Nicht berücksichtigt sind dabei die häufig vorkommenden handschriftlichen Änderungen, diese werden durch Unternummern gekennzeichnet.
Vermutlich werden nicht alle ca. 25 beteiligten franz. Gebiete jede Wertstufe verausgabt haben, dennoch bleibt ein theoretisches Maximum von annähernd 500 verschiedenen Scheinen (ohne handschriftliche Änderungen).
Vielen Dank an Wolfgang Leimenstoll für die freundliche Überlassung verschiedener Abbildungen für diese Seite
Weitere Informationen zu IAS gibt es hier
|
|
||
|
www.Bienenmarken.de © 2004-2011 by TAURACHSOFT
|
||