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Die
kleine Kanalinsel Alderney gibt einen Satz von 6 Bienenmarken heraus um
auf die Bedeutung der Bestäubungsleistungen der geflügelten
"Damen" hinzuweisen:
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Wert
36p: Andrena
fulva - Rotpelzige Sandbiene
Die
rotpelzige Sandbiene lebt in Mitteleuropa, im Osten bis auf die
Balkanhalbinsel, im Norden bis nach Südskandinavien. Sie leben in
lichten Wäldern und auf Trockenrasen, aber auch in Parks und Gärten.
Sie fliegen von März bis Mai und sind weit verbreitet, kommen aber eher
in geringen Populationsdichten vor.
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Wert
43p: Bombus
pratorum: Wiesenhummel
Die
Wiesenhummeln gehören zu den kleineren Hummelarten. Wiesenhummeln
kommen in ganz Europa, außer auf der Iberischen Halbinsel, vor. Hoch im
Norden bilden sie allerdings keine Staaten. Man findet sie in lichten Wäldern,
auf Wiesen, in Parks und Gärten.
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Wert
51p:
Colletes
daviesanus - Gemeine Seidenbiene
Die
Gemeine Seidenbiene ist eine häufige, aber nur mittelgroße und eher
unauffällige Bienen-Art. Die Art kommt in Europa und Sibirien vor. Man
findet sie besonders in der Nähe von besonnten Steilflächen wie z.B.
in Kiesgruben, Sandsteinbrüchen, Sandsteinmauern oder an lehmverputzten
alten Häusern.
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Wert
54p: Nomada
goodenlana - Wespenbiene
Die
Wespenbienen bilden eine Gattung innerhalb der Bienen (Apoidea), die
ihren Namen der Ähnlichkeit der Nomada-Arten mit Wespen verdankt. Alle
Wespenbienen sind Brutschmarotzer und werden daher zu den Kuckucksbienen
gezählt. Sie legen ihre Eier in die Brutzellen anderer Bienenarten.
Ihre Larven fressen das Ei der Wirtsbiene oder töten deren Larve und
ernähren sich dann vom angesammelten Vorrat an Pollen und Nektar.
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Wert
56p: Halictus
scabiosae - Furchenbiene
Diese
seltene Furchenbiene liebt die Wärme und ist daher in Norddeutschland
nicht verbreitet. Ungewöhnlich für eine Wildbiene, aber durchaus
typisch für ihre Gattung ist ihre soziale Nistweise: Begattete Weibchen
überwintern zusammen in ihrem Geburtsnest.
Im
Frühjahr (Mai) legt nur eines der Weibchen, die "Königin",
Eier und bewacht den Nesteingang, während die anderen als
"Hilfsweibchen" die Brut versorgen ("polygyne Nestgründung").
Noch vor dem Schlüpfen ihrer Arbeiterinnen vertreibt die Königin die
Hilfsweibchen, die nun eigene Nester gründen, indem sie selbst Gänge
graben oder die Nester anderer Arten nutzen; dabei können sie schon
verproviantierte Zellen übernehmen und die Nesteigentümerin sogar töten
(Parasitismus). Die Arbeiterinnen können es je nach geografischer Lage
auf mehrere Bruten bringen.
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Wert
77p:
Apis mellifera: die Honigbiene
Die
Westliche Honigbiene (Apis mellifera), früher auch Europäische
Honigbiene genannt, ist eine Vertreterin der Gattung der Honigbienen.
Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war nur Europa, Afrika und der
Nahe Osten. Da sie für die Imkerei aber große Bedeutung hat, ist sie
weltweit verbreitet worden, so beispielsweise bereits im Zuge der
Eroberung (Kolonialisierung) anderer Kontinente durch die Europäer.
Es
gibt etwa 25 Unterarten, man spricht hier von Bienenrassen, der Apis
mellifera. Die Rassen Europas haben sich in der heutigen Form,
entsprechend den Klimaverhältnissen, erst nach der letzten Eiszeit bei
der Neubesiedlung herausgebildet. |
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Wert
3,17
£: Kleinbogen
Dieser
Kleinbogen fasst noch einmal alle sechs Marken zusammen. |